Materialschaden zwingt Jonas zu einem Halbmarathon.

 

Auf der Weltrekordfahrt hatte Jonas schon 3 Tage Vorsprung rausgefahren. Dann hatte er großes Pech.

Am Mittwoch, 12.07. fuhr Jonas durch München. Er machte dort kurz Stopp bei seinem Arbeitgeber. Eine gute Möglichkeit, dass sich unser Vorsitzender Michael Rabus mit ihm treffen konnte und einen Zwischenbericht erhielt.

Bislang lief allese gut. So das Fazit. Die bisherigen Tagesetappen lagen zwischen 240 und 280 Kilometer. Am Tag der Ankunft in München waren es sogar 340 km. Eine unglaubliche Leistung. In Spanien und Frankreich hatte Jonas wegen der großen Hitze mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Er trank ca. 10 Liter täglich um den großen Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

In Frankreich vergaß er am Sonntag rechtzeitig Verpflegung einzukaufen. Ihm blieb deshalb nichts anderes übrig als sich einen Tag lang von Baguette und Wasser zu ernähren. Ein positives Erlebnis in Frankreich war die Polizei. Er fuhr einmal "versehentlich" auf einen Autobahnzubringer. Es war die kürzeste Strecke. Es dauerte nicht lange und schon war die Polizei zugegen und stoppte die Weiterfahrt. Nachdem Jonas seinen Rekordversuch erklärte, eskortierte die Polizei den Weltrekordfahrer mit Blaulicht mehrere Kilometer über die Autobahn.

In München gab es erst einmal Maultaschen zum Frühstück. Dann wurde noch die Kette und die beiden Mäntel der Räder gewechselt, um mit frischem Material nach Osteuropa weiterzuführen. Die wenigen Taschen am Fahrrad wurden noch mit Energieriegel voll gepackt.

Die waren ihm selbst wichtiger als eine wärmere Regenjacke. Die wenige Ausrüstung, vor allem die mit 3 mm sehr dünne Isomatte, vor Augen sprach Michael den Schlafkompfort an. Die Isomatte kann wirklich allenfalls isolieren. Jonas spürt jedem Stein unter sich. Das hinderte ihn aber bislang auch nicht seinen Schlafplatz unmittelbar neben der Straße zu suchen. Einmal lag er unmittelbar im Steinbett einer Schnellzugtrasse. Er ist am Abend aber immer gut erschöpft und schläft sofort ein, sobald er sich in der Horizontalen befindet

Dann ging es für Jonad weiter. Ziel für den Abend: mal eben bis zur tschechischen Grenze.

Am Freitag Abend hat er seinen Vorsprung nun schon auf 3 Tage ausgebaut. Dieses Polster ist nun viel wert. Sein Fahrradrahmen brach. Jonas musste 26 km mit dem Fahrrad in die nächste Stadt an der tschechisch / polnischen Grenze joggen. Die Regeln für den Weltrekord erlauben ausschließlich die Fortbewegung mit eigener Körperkraft. Die Angebote vieler Autofahrer ihn mitzunehmen schlug er daher aus. Alle arbeiteten dann am Samstag mit Nachdruck daran, für Jonas ein Ersatzrad zu besorgen. Bei einem Fahrradhändler wurde er fündig und konnte zunächst mit einem Rennrad die Fahrt fortsetzen. Alles in allem wird er einen Tag seines Vorsprungs eingebüßt haben. Mal sehen, wie er heute am Sonntag wieder in den Tritt kommt.

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