Sektionsarchiv

 

 

  • 2014-03-08-After-Work-Biken
  • Stoawald-Tour
  • Da letztes Wochenende das Fachübungsleitertreffen vom DAV in Pfaben angesetzt war und das Wetter heuer schon Anfang März traumhaft ... ▼ mehr

  • Da letztes Wochenende das Fachübungsleitertreffen vom DAV in Pfaben angesetzt war und das Wetter heuer schon Anfang März traumhaft ist, habe ich  kurzentschlossen bei meinen Bikekollegen angefragt, wer Lust auf endlose Singletrails hätte und mich mit nach Pfaben begleiten will.

    …und siehe da, Samstag um 11Uhr starteten wir zu dritt am Freibad in Marktredwitz. Herrlichster Sonnenschein und angenehme Temperaturen - Let´s go!

    Los gings Richtung Pfaben - voller Freude auf die endlosen Trails! Die Tour sah so aus. Start Mak – über Waldershof – Walbenreuth – rauf aufs Rawatzer Haus – weiter zur Burgruine Weißenstein - Oberpfalzturm - rein in den Naturlehrpfad, ab hier fängt ein wirklich traumhafter Singletrail an - vorbei am Waldhaus - Saubadfelsen - Pfaben. Erstes Ziel. Keine Pannen. Keine Stürze. Genialer Trail. DAS WAR SPITZE. Wirtshaussuche - Misserfolg, hatten alle zu am Pfaben - weiter vorbei am Vogelfels bis runter - wieder Trails ballern - GRINSEN bis unten - Zoiglwirtshaus vor der Nase - hatte zu - jetzt wirds eng - weiter bis nach Trevesenhammer - hier kamen wir zur wohlverdienten Brotzeitplatte und einem Weizen! HAMMERTOUR Jungs.

    Danach teilten wir uns auf. Meine zwei Mitfahrer fuhren über den Radweg heim und bei mir gings wieder Richtung Pfaben zur Übernachtung auf der Steinwaldhütte, da wir hier ja unser Fachübungsleitertreffen vom DAV hatten. (evlt folgt hier auch noch ein Bericht von Mirko Börner)

    Sonntag morgen gings für mich nach einem gemütlichen Frühstück um ca 9Uhr zurück Richtung Platte Oberpfalzturm – Einstieg Katzentrögel – Bewunderung von Wanderen, was WIR ja alles mit den Fahrrädern fahren könnten J - ab da wieder GRINSEN da absoluter Trailgenuss – rüber Richtung Kösseine – direkter Weg über Förster-Kraus-Brunnen – Kösseinegipfel – Sonnenschein und Weizen und abschließend über den H-Weg und Püttnersfels heim. 

    GENIALES WOCHENENDE 

    Hechtl

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  • 08.03.2014
  • Tourenleitertreffen im Steinwald
  • Der Kletterjahresauftakt am Fels an der sonnigen Südseite des Räuberfelsens sowie heiße Diskussionen und kühles Klosterbier am ... ▼ mehr

  • Der Kletterjahresauftakt am Fels an der sonnigen Südseite des Räuberfelsens sowie heiße Diskussionen und kühles Klosterbier am Abend waren die Eckpunkte eines Wochenendes, zu denen sich fast alle Tourenführer und Ausbilder der Sektion Greiz zusammengefunden hatten, 13 an der Zahl, erfreulicherweise auch alle jungen Aktiven.

    Das mittlerweile bewährte jährliche Treffen, bei dem regelmäßig auch die Sektionsvorsitzenden teilnehmen, ist ein geeigneter Rahmen, um nicht nur wichtige bergsportliche und organisatorische Sektions-Angelegenheiten zu besprechen, sondern auch, um in geselliger Atmosphäre zusammen zu kommen und sich auszutauschen. Unser Stützpunkt war die herrliche gelegene Steinwaldhütte der Sektion Weiden.

    Es zeigte sich, wie wichtig solche Treffen sind, um aktuelle Probleme und Situationen einmal ausführlich besprechen zu können und Ideen und Vorschläge für die Zukunft des Sektionslebens zu entwickeln. Neben der Planung des Tourenprogramms für den Sommer 2014 war ein zentraler Diskussionspunkt das geringe Potential der Kletterwand in Dörflas, so dass die anwesenden Kletterbetreuer allen verdeutlichten, wie wichtig eine bessere Kletterhalle für das Sektionsleben wäre, da gerade das Hallenklettern mittlerweile einen zentralen Stellenwert im Bergsport hat und eine wichtige Grundlage für den Nachwuchs in der Sektion darstellt. Weiterhin tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, was getan werden muss, um ein Umfeld zu schaffen, damit die Übernahme
    eines Ehrenamtes als Tourenführer attraktiv bleibt.

    Nach einem kräftigenden Sonntagsfrühstück nutzten einige noch den sonnigen Tag, um in der Fränkischen Schweiz zu klettern.

    Mirko Börner
    Ausbildungsreferent der Sektion

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  • Auf den Gipfeln des Allgäus
  • Die Tour des Alpenvereins Marktredwitz führt unter der Leitung von Rainer Rahn in die Allgäuer Alpen. Vier Bergsteiger unternehmen zwei Touren. Weiterlesen

    Quelle: Frankenpost vom 17.10.2013

  • Auf dem Drahtseil über dem Abgrund
  • Fünf Mitglieder des Alpenvereins Marktredwitz unternehmen eine atemberaubende Tour durch die Urner Alpen in der Schweiz. Sie erleben eine alpine Mixtur allererster Güte. Hier gehts zum Bericht...

     

    Quelle: Frankenpost vom 17.08.2013

     

  • Fotowettbewerb "Stimmungsvolles (alpines) Winterbild"
  • Uber 40 Bilder wurden durch die Mitglieder der Sektion zur Pramierung eingereicht. Fur die Bewertung holten sich die beiden Vorstande ... ▼ mehr

  • Uber 40 Bilder wurden durch die Mitglieder der Sektion zur Pramierung eingereicht. Fur die Bewertung holten sich die beiden Vorstande Michael Rabus und Rainer Rahn mit dem langjahrigen Mitglied Thomas Marth professionelle Unterstutzung fur die Jurytatigkeit.

    Thomas Marth ist seit vielen Jahren als Fotograph unterwegs. Er konzentriert sich auf die Naturfotographie und hat dabei ein professionelles Niveau erreicht. Wer mehr erfahren mochte, kann ganz einfach auf seiner Internetseite www.marth-naturfoto.de mal stöbern und wirklich tolle Bilder genießen.

    Die Preisträger des Wettbewerbs sind:

    1. Platz Mirko Börner Einkaufsgutschein 80,- € 1. Platz Mirko Börner
    2. Platz Marianne Ernstberger Einkaufsgutschein 50,- € 2. Platz Marianne Ernstberger
    3. Platz Judith Wölfel Einkaufsgutschein 30,- €
    4. Platz Wolfgang Röder   4. Platz Wolfgang Röder
    5. Platz Alexander Bauernfeind  

     

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

    Diese sowie weitere ausgewahlte Bilder des Wettbewerbs werden auch auf der Internetseite der Sektion und bei Intersport Glass, Egerstrase 3 in Marktredwitz zu sehen sein. Dort werden die Fotos im Laufe des April und Mai in den Schaufenstern ausgestellt. Bei Intersport Glass bedanken wir uns fur die Spende des Einkaufsgutscheins fur Platz 2.

    Vorschau: Fotoausstellung der Sektion

    Wahrend des Fotowettbewerbs entstand die Idee fur ein nachstes Projekt der Fotografie. Die Zielsetzung ist es die schonsten Berg(-sport)bilder unserer Mitglieder zu sammeln. Mit diesen Bildern gestalten wir eine Ausstellung der Sektion. Es sollen dabei alte Aufnahmen genauso zu sehen sein wie neuere. Also schon mal auf die Suche nach den echten Highlights der Bergsportfotografie gehen.

    Presseinformation:
    Siehe auch den folgenen Artikel  "Blick auf die alpine Welt"
    Quelle: Frankenpost - Marktredwitzer Tagblatt vom 24.04.2013 - von Matthias Grünler

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  • Unbekannter Gipfel bringt großartige Erlebnisse
  • Bergsteiger des Alpenvereins Marktredwitz lockt es wieder in die einsame Hochgebirgswelt der Schobergruppe. Die südlich des Großglockner ... ▼ mehr

  • Bergsteiger des Alpenvereins Marktredwitz lockt es wieder in die einsame Hochgebirgswelt der Schobergruppe.

    Die südlich des Großglockner gelegene Schobergruppe war nach einer Durchquerung im Sommer 2011 (die Frankenpost berichtete) wieder das Ziel einer dreitägigen Bergtour von neun Bergsteigern des Alpenvereins Marktredwitz, organisiert von Tourenführer Rainer Rahn.

    Startpunkt der Tour war der Einödhof Oberfercher, welcher über ein sehr steiles Hangsträßchen hoch über dem Tal der Isel erreicht wurde. Zunächst gemütlich über eine Forststraße, dann immer am Bachlauf der Leibnitz entlang und zuletzt einen Geröllhang querend erreichte die Gruppe die auf 2.322 m gelegene Hochschoberhütte. Mit dem Hüttenwirt Harald Lucca und vier trinkfesten Österreicherinnen verbrachte man den letzten Hüttenabend dieser Saison, da ab dem nächsten Tag die Hütte winterfest gemacht wurde. Der Abend war für Alle etwas besonders und die Restbestände eines vorzüglichen Zirbenschnapses wurden geleert.

    Ein strahlend blauer Himmel und minus ein Grad waren die Startbedingungen am nächsten Morgen für die Marktredwitzer Bergsteiger. Über die Blockkammer des „Kleinen Barren“ erreichte man den Abzweig zur Besteigung des Großen Prijakt. Nachdem der Aufstieg mit dem Abstieg identisch war, wurden hier Gegenstände, welche für die Gipfelbesteigung nicht benötigt wurden, deponiert. Der erste Teil der Route bestand aus einem blockreichen Hang, welcher weiter oben in einem steilen Felsgelände endete. Hier war höchste Vorsicht angesagt, da aufgrund eines Wintereinbruchs in der Woche vorher dieses nordseitig gelegene Gelände verschneit war. Besonders vereiste Trittstufen ließen den Puls steigen und man war froh nach einer Geländeschwelle das Hochkar mit dem Barrenlesee erreicht zu haben. Der nachfolgende Steilhang war das unangenehmste Teilstück der Bergtour, zumal die Steigspur teilweise verschüttet bzw. zugeschneit war. Angelangt in der Barreneckscharte wurde der finale Blockschutthang in Angriff genommen und ohne nennenswerte Schwierigkeiten erreichte man den 3.064 m hohen Gipfel des Großen Prijakt.

    Das Gipfelpanorama scheute keine Superlativen: beginnend mit dem Gloßglockner, Großvenedinger, den Eisbergen der Adamellogruppe im Süden, die Drei Zinnen und bis zur Marmolada reichte die Fernsicht. Sogar die weit im Südosten gelegenen Gipfel der Julischen Alpen waren zu sehen, welche man während einer Bergtourenwoche im Juli 2012 bestiegen hatte. Den gleichen Weg ging es zurück, wobei besonders die untere steile Felsstufe aufgrund der Vereisung beim abklettern größte Vorsicht erforderte.

    Am Materialdepot angelangt gab es erst ein mal eine große Pause auf warmen Felsplatten. Auch der Weiterweg zur Mirnitzscharte über Felsplatten, grobe Felsblöcke und Steilgelände forderte von allen Kondition und Trittsicherheit. Der Abstieg war wieder einmal ein Exempel für Wanderwege in der Hochschobergruppe: abweisend, teilweise weglos, großblockig und lang. Nach über 9 Stunden erreichten die Bergsteiger am späten Nachmittag die im Debanttal auf 1.977 m gelegene Lienzer Hütte. Eine hervorragende Bewirtung und gemütliche Bettenzimmer ließen schnell die Anstrengungen des Tages vergessen.

    Der nächste Tag begann wieder mit tiefblauem Himmel. Nach einem ausgedehnten Frühstück startete die Gruppe zu einer gemütlichen Tagesetappe. Auf einem angenehmen Wanderweg ging es hinauf zum 2.591 m hoch gelegenen Leibnitztörl. Am traumhaft gelegenen Gartlsee wurde eine ausgedehnte Rast eingelegt und ein Teilnehmer wagte sich, im 4 Grad kalten Wasser zu schwimmen. Über eine Eisenleiter hinab ging es wieder zur bereits geschlossenen Hochschoberhütte zurück. Der Abstieg durch Zirbelkieferwälder mit dem intensiven Geruch derer ätherischen Düfte wurde für alle zum nachhaltigen Erlebnis, welches die Teilnehmer mit nach Hause nehmen konnten.

    Rainer Rahn

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  • 26.08.2012
  • Mountainbike-Traum-Tour in den "Wilden Westen" des Fichtelgebirges
  • Sechs "eingefahrene" Biker wagten sich auf die alljährlich von Tourenführer Rainer Rahn angebotene Ausfahrt. Das Fahrpensum war ... ▼ mehr

  •  Sechs "eingefahrene" Biker wagten sich auf die alljährlich von Tourenführer Rainer Rahn angebotene Ausfahrt. Das Fahrpensum war mit 100 km und 2.000 hm zwar straff, aber alle kamen wieder heil und ohne Sturz und Panne zuhause an.

    erste lange Auffahrt zur Ebert-Hütte

    erste lange Auffahrt zur Ebert-Hütte

     

    am Wanderparkplatz "Täfelein" steigen noch zwei Mitfahrer ein

    am Wanderparkplatz "Täfelein" steigen noch zwei Mitfahrer ein

     

    zweite lange Auffahrt nach Frankenberg - die ersten Regenwolken drohen

    zweite lange Auffahrt nach Frankenberg - die ersten Regenwolken drohen

     

    der einzige "Gipfel" der Ausfahrt: der 675 m hohe Fürstenstein

    der einzige "Gipfel" der Ausfahrt: der 675 m hohe Fürstenstein

     

    die dritte sehr lange Auffahrt fordert jeden - am Ende sind es  genau 2.000 Höhe

    die dritte sehr lange Auffahrt fordert jeden - am Ende sind es genau 2.000 Höhenmeter!

     

    auf unbekannten Wegen im Westen

    auf unbekannten Wegen im Westen

     

    ach ja - einen Cowboy sahen wir auch!

    ach ja - einen Cowboy sahen wir auch!

     

    Einkehr in der Gänskopfhütte - Erbswurstsuppe mit Würstl für Alle

    Einkehr in der Gänskopfhütte - Erbswurstsuppe mit Würstl für Alle

     

    über dem Schneeberg drohen die nächsten Regenwolken

    über dem Schneeberg drohen die nächsten Regenwolken

     

    Zwangspause am Wurmloh-Pass

    Zwangspause am Wurmloh-Pass

     

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  • 23. - 29. Juli 2012
  • Auf Sloweniens höchstem Gipfel
  • Die Julischen Alpen im nordwestlichsten Teil Sloweniens waren das Ziel einer Bergtourenwoche des Marktredwitzer Alpenvereins unter ... ▼ mehr

  • Die Julischen Alpen im nordwestlichsten Teil Sloweniens waren das Ziel einer Bergtourenwoche des Marktredwitzer Alpenvereins unter der Leitung von Tourenführer Rainer Rahn. Nach vier einsamen Tourentagen wurde die Besteigung des Hauptgipfels, des 2.864 m hohen Triglav in Angriff genommen. Vom Stützpunkt, der Aljazev-Hütte im Vratatal auf 1.015 m, stieg die Gruppe über den sehr anspruchsvollen Nordwand-Steig des Triglav, dem Tominsek-Weg, auf zur 2.332 m hoch gelegenen Valentina-Stanica-Hütte. Am nächsten Morgen ging es zunächst über den Bergrücken der Kredarica zum Einstieg des Triglav-Ostgrates. Steile Wandaufschwünge wechselten sich mit ausgesetzten Gratpassagen ab, entweder mit Drahtseilen oder nur mit vielen Eisenstiften versichert, und nach drei Stunden war der höchste Gipfel Sloweniens erklommen. Das gute Bergwetter bot viele Blicke in bekannte und unbekannte Bergregionen.    

    Foto: Die Bergsteiger auf dem Gipfel des 2.864 m hohen Triglav. Der Eisenturm hinter der Gruppe, der Aljaž-Turm, stellt ein wichtiges Symbol Sloweniens dar. Er erinnert an den Priester Jakob Aljaž, der bereits 1895 dieses Bauwerk plante und baute.

    Rainer Rahn

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  • 05. - 08. Juli 2012
  • Gipfelglück im Zillertal
  • Am Samstag, den 7. Juli 2012 fand das alljährliche Hüttentreffen der Sektion auf unserer Greizer Hütte im Zillertal statt. Grund ... ▼ mehr

  • Am Samstag, den 7. Juli 2012 fand das alljährliche Hüttentreffen der Sektion auf unserer Greizer Hütte im Zillertal statt.

    Grund genug für unseren zweiten Vorsitzenden Rainer Rahn diesen Anlass mit einer Hochtour zu verbinden.

    Am 19.07.2012 erschien dazu in der Frankenpost - Ausgabe Marktredwitzer Tagblatt ein ausführlicher Bericht zu dieser Unternehmung.

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  • 09.06.2012
  • Soweit die Füße tragen: Erste 12-Gipfel-Tour der Sektion
  • Am 9.6.2012 versammelten sich 11 Optimisten, die Rucksäcke vollgepackt mit Trinkflaschen, Müsliriegeln, Bananen,  belegten Broten ... ▼ mehr

  • Am 9.6.2012 versammelten sich 11 Optimisten, die Rucksäcke vollgepackt mit Trinkflaschen, Müsliriegeln, Bananen,  belegten Broten etc., am Treffpunkt vor der Sparkasse Wunsiedel, um die inzwischen berühmte "12-Gipfel-Tour" im Fichtelgebirge in Angriff zu nehmen. Unser Tourenführer Rainer Rahn erklärte uns die gesamte Tour und informierte uns über die wichtigsten Punkte, u. a. dass der  Abschluss der Wanderung das Kösseinehaus sein sollte, wo als Belohnung für diese Tortur eine zünftige Brotzeit und einige malzige Getränke auf uns warten würden. Der Beifall der gesamten Gruppe zeigte, dass dieses Programm allen gefiel. Kurz nach 5 Uhr zwängten wir uns in den Taxibus, der uns  zum Kornberg brachte, wo der Start sein sollte. Der Wetterdienst versprach gutes bis ideales Wanderwetter, evtl. begleitet von einigen kurzen Regenschauern, die uns vielleicht streifen könnten. Die Wandergruppe war bunt gemischt; von 17-jährigen Damen, die als absolute Wanderanfängerinnen bis zur Hälfte der Tour mitmachen wollten, bis zu einigen älteren aber gut trainierten Herren jenseits der 60.

    Als am Kornbergparkplatz die Rucksäcke geschultert und die Skistöcke auf die richtige Höhe einjustiert waren, ging es um 5:15 Uhr los. Den Skihang hinauf zum Kornberg, unseren ersten Gipfel. Es war eine Selbstverständlichkeit, dass auf allen Gipfeln die mehr oder weniger hohen Aussichtstürme, soweit vorhanden, bestiegen worden sind. Der Weg führte danach weiter über den Epprechtstein zum Großen Waldstein. Im Waldsteinhaus wurde erst einmal ein zünftiges Frühstück eingenommen, um die Kalorienspeicher nochmals tüchtig aufzufüllen. Nach dieser kurzen aber erholsamen Rast starteten wir abwärts zum Weißenstädter See und bogen dann Richtung Rudolfstein ab.  Als auch dieser Gipfel gemeistert war, begann der Aufstieg zum Schneeberg, den höchsten Punkt Frankens (1055 m). Dieses Teilstück musste einige Male unterbrochen werden, da es leicht zu regnen anfing. Sobald aber die Regenjacken aus den Rucksäcken geholt waren, hörte es wie auf ein geheimes Kommando auf zu regnen. Die Regenjacken sind also während der gesamten Wanderung nicht nass geworden.

    Vom Schneeberg, auf dem wir die impossante Fernsicht genossen, ging es dann über den Nußhardt hinab zum Gasthof "Karches". Unsere beiden jüngsten Teilnehmerinnen, die sich tapfer geschlagen hatten, ließen sich hier, wie geplant, abholen. Nachdem wir unsere Trinkflaschen am "Karches" aufgefüllt hatten, nahmen wir den steilen, langen Aufstieg zum Ochsenkopf in Angriff, vorbei an der Weißmainquelle, bei der wir nochmals die Trinkflaschen füllten. Wir alle freuten uns auf die längst verdiente längere Pause und auf ein Mittagessen im Asenturmhaus. Nach dieser Rast ging es steil bergab, um dann zum Seehaus und weiter zum Seehügel, oberhalb des Seehauses, aufzusteigen. Unsere Gruppe war die erste, die diesen Gipfel  im Rahmen einer "12-Gipfel-Tour" bestiegen hat. Von dort marschierten wir in Richtung Platte und dann hinunter zum Silberhaus. An diesem Punkt war für einen Teilnehmer, der einige Probleme mit den Füßen hatte, das Tourende gekommen. Zusammengeschmolzen auf 8 Personen wanderten wir den weiten und beschwerlichen Weg zur Großen Mätze. Man merkte jetzt, dass die Füße schwer wurden. Die vielen Mücken und Schnacken trieben uns sehr schnell weiter in Richtung Kösseine. Ach ja, im Kösseinehaus warteten ja als Belohnung einige Krüge Bier und eine gediegene Brotzeit auf uns. Diese Gedanken waren Ansporn genug, um das letzte aus dem geschundenen Körper zu holen.

    In Hohenbrand war Schluss für einen weiteren Kameraden, dessen Knie nicht mehr mitspielten.

    Der lange und kraftraubende Anstieg zum Kösseinegipfel begann und wir waren guter Dinge. Es war noch richtig hell, alle waren zwar müde aber immer noch fit, die Unterhaltung kurzweilig und die Kameradschaft beispielhaft. Was sollte jetzt noch schiefgehen? Das Unheil nahte in Person von zwei jungen Wanderern, die von der Kösseine talwärts gehend, bei uns anhielten. Die beiden informierten uns, dass das Kösseinehaus an diesem Tag ausnahmsweise nicht bis 22 Uhr geöffnet hatte sondern schon um 20 Uhr die Pforten geschlossen habe. Diese Nachricht glich einem K O  - Schlag. Die schönsten Traumbilder, die sich ein jeder während der Tour vor Augen hielt, platzten wie eine Seifenblase. Rainer griff zum letzten Mittel und telefonierte mit der Pächterin, um eine Ausnahme zu erhalten oder ob man zumindest einige Flaschen Getränke an die geschlossene Türe gestellt bekommen könne. Alles Bemühen war umsonst. Die Pächter ließen sich nicht erweichen. Was konnten wir noch tun? Unsere Birgit hatte den rettenden Einfall. Ein Telefonat mit der Wirtin der "Waldlust" (Luisenburg) besserte unsere Laune im Nu. Man versprach, uns noch mit Essen und Getränken zu versorgen. Beim Abstieg vom Kösseinegipfel streiften wir bereits bei einbrechender Dunkelheit als 12. Gipfel noch den Großen Haberstein.

    Die Wirtin der "Waldlust" hatte nicht zuviel versprochen. Mit einem lustigen Abend und einigen dunklen Getränken ließen wir ab 22 Uhr diese "12-Gipfel-Tour" ausklingen,  mit dem Versprechen, uns im nächsten Jahr wieder zu diesem Event zu treffen. Großer Dank an alle Teilnehmer für die beispielhafte Kameradschaft und ein extra "Danke schön" an unseren umsichtigen und profihaften Tourenführer Rainer Rahn, der das gesamte Geschehen stets unter Kontrolle hatte.

    Wolfgang Scheunemann

     

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