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  • Zu Fuß über die Alpen
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    Alpenüberquerung von Scharnitz nach Brixen (Südtirol)

    An einem Saunaabend im letzten Winter kam uns - Elfi, Anne-Kathrein, Eberhard und Karlheinz - die Idee, man sollte doch einmal zu Fuß die Alpen überqueren. In den folgenden Wochen haben wir Literatur und Karten zusammengetragen und eine Route ausgearbeitet, wobei auch der Parkplatz und die Rückfahrtsmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Rolle spielten.

    Am 13.7.06 war es dann soweit. Wir haben unser Auto in Scharnitz geparkt und sind entlang der jungen Isar ins Gleierschtal gewandert. Die wunderschöne Gleierschklamm bildete einen ersten Höhepunkt. Über die Möseler Alm, wo wir ein Gewitter abwarten mussten, erreichten wir am Nachmittag des ersten Tages die Pfeishütte.
    Der zweite Tag brachte uns über das Stempeljoch und den Wilde-Bande-Steig zum Hallerangerhaus. Die Besteigung der Speckkarspitze mussten wir wegen eines drohenden Gewitters nach etwa zwei Dritteln abbrechen.
    Dritter Tag: Wir sind wieder zum Lafatscher Joch aufgestiegen, um uns dann nach einem langen nervigen Abstieg in Wattens in einem Gasthof einzuquartieren.

    Eine 6 km lange Taxifahrt ersparte uns die Teerstraße. Es blieben aber trotzdem noch etwa 1.100 Höhenmeter bis zur Lizumer Hütte (vierter Tag).

    1.150 Höhenmeter galt es am fünften Tag zu bewältigen Über den Pluderlingsattel und den Gschützspitzsattel erreichten wir das Tuxer-Joch-Haus. In der restaurierten Veranda hatten wir beim Abendessen einen herrlichen Blick auf den Tuxer Ferner, das Spannnagelhaus und das Tuxer-Ferner-Haus (Foto).
    Am sechsten Tag wurde es richtig anstrengend. Zunächst stiegen wir, vorbei am Spannagel-haus, zur Friesenbergscharte auf und dann über einen steilen, mit Drahtseilen und Klammern versicherten Steig hinab zum Friesenbergsee und Friesenberghaus. Das Tagesziel war die Dominikushütte am Schlegeisspeicher,.
    Über das Pfitscher Joch und Rast im Pfitscher-Jochhaus erreichten wir die kleine Ortschaft Stein, den vorletzten Übernachtungsort. Dieses „Dorf“ besteht aus drei Bauernhöfen, und da die Heuernte gerade in vollem Gange war, haben wir dabei ein wenig geholfen.

    Auch der letzte Wandertag sollte uns noch einmal zum Schwitzen bringen, vor allem beim kräftigen Aufstieg zur Gliderscharte. Etwa 1.500 m Abstieg nach Pfunders in Südtirol bildeten den Abschluss unserer Alpenüberquerung.
    Mit Bus und Zug sind wir schließlich wieder in Scharnitz gelandet. Insgesamt haben wir 14.194 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt und eine schöne eindrucksvolle Wanderwoche erlebt.

    [Dr. Karlheinz Seliger]

    Nähere Auskünfte bei: SeligerGreiz@aol.com
    oder Tel: 03661/3670

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